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Johannes Schwarz, 21. Januar 2010 Bookmark and Share

Die Diskussion über ein (sektorales) Bettelverbot in Graz gibt es schon lange. AnrainerInnen und Geschäftsleute fühlen sich belastet, auch der Verdacht einer kriminellen Vereinigung im Hintergrund der BettlerInnen steht im Raum. Andererseits wird argumentiert, dass diese Vorwürfe nicht stimmen, und dass das Betteln nur ein Spiegel für unsere Gesellschaft sei.

Ob es in Graz und anderen Städten der Steiermark ein Bettelverbot geben soll, ist also eine kontrovers diskutierte Frage, der gegenüber wir uns nicht verschließen wollen. Wäre ein solches Verbot ein Akt der Unmenschlichkeit, oder würde es nicht  zum Betteln mißbrauchte Erwachsene und Kinder sogar schützen?

2 Kommentare

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Hans Walter, 12. Februar 2010 # | melden

Aus meiner Sicht eine unnötige Diskussion, mit der nur wieder einmal von wichtigeren Themen
abgelenkt werden soll.

Schade, dass Kurt Flecker auf den Präsidentenstuhl "weggeleobt" worden ist, er würde den wohlsituierten Kollegen in seiner Partei wohl erklären, woran's unter dem Landeshauptmann krankt. Das Schielen in die "braune" Ecke verärgert sicher viele (bisher) aufrechte Sozialdemokraten in unserem Land.
Ein kräftiges Rot sollte man nicht mischen, man sieht ja jetzt schon, was daraus geworden ist.

In diesem Sinne
Freundschaft! |
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Herwig, 28. März 2010 # | melden

Ich finde, dass das Betteln von Kindern oder mit Kindern verboten gehört. Um das Betteln in Graz wirklich verhindern zu können müssen die Ursachen beseitigt werden. Wenn es sich für die Berufsbettler wirklich lohnt, den Weg nach Graz zu "pendeln", dann muss man sich die Unterstützung im Herkunftsland anschauen. Und hier ist die EU gefragt, dass Roma nicht diskriminiert werden. Unser Mann in Brüssel, Jörg Leichtfried könnte hier schon einiges bewirken. |

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