„Wir lassen uns nicht länger pflanzen“ so Martina Schröck, denn ihr reicht es. „Die Lebensmittelindustrie täuscht bewusst die Konsumentinnen und Konsumenten“ so die Landtagsabgeordnete weiter. Oft sei in den Produkten einfach nicht das drin was draufsteht. Schröck nennt zahlreiche Beispiele der bewussten Fehlinformation.
„Ein Produkt das nur 4,5 % Erdbeeren enthält verdient den Namen Erdbeertraum meiner Meinung nach nicht.“ Martina Schröck hat bereits vor eineinhalb Jahren einen Antrag im Landtag eingebracht zur Einführung der sogenannten „Ampelkennzeichnung“ von Lebensmitteln das bereits in Großbritannien verwendet wird. Leider ist diese Ampelkennzeichnung EU weit nicht durchführbar weil die Lebensmittelindustrie diese als Bedrohung wahrnimmt und sich dagegen wehrt. Schröck bringt daher den Vorschlag des „grünen Wahrheitsdaumen“ ein. Dieses Gütesiegel soll Produkte kennzeichnen bei denen „das drin ist was auch draufsteht“ so Martina Schröck.
Toni Hubmann schlägt in dieselbe Kerbe und fordert die Ehrlicheit der Produzenten ein: „KonsumentInnen, Wirtschaftskammer und die Landwirtschaftskammer müssen gemeinsam Richtlinien festlegen an die sich alle zu halten haben. Nur gemeinsam kann man die Vorstellungen der KonsumentInnen erfüllen“. Hubmann schätzt den Wissensdurst der KonsumentInnen bei der Kaufentscheidung als sehr groß ein und fordert die Wirtschaft dazu auf diesem Wissensdurst ehrlich nach zu kommen. Gemeinsam versuchen Toni Hubmann und Martina Schröck auf anzetteln.at ein Qualitätsgesetz und eine Qualtitätsplattform zu erreichen.




2 Kommentare
mkaymer, 27. August 2010 # | melden
mkaymer, 28. August 2010 # | melden