Frauen sind von der Prekarisierung der Arbeitswelt besonders betroffen, sie stellen den größten Anteil an Teilzeitbeschäftigten und sind daher auch die ersten, die Arbeitsplatzabbau zu spüren bekommen. Auch wird in frauendominierten Bereichen, etwa pädagogische Dienstleistungen oder soziale Arbeit zuallererst gespart, auch wenn man sonst betont, wie wichtig dies sei.
Aus vielen Gründen sind Frauen von der Wirtschaftskrise besonders stark betroffen. Dem wurde bisher kaum oder gar keine Aufmerksamkeit gewidmet, auch in der Arbeitsmarktpolitik. Gender Mainstreaming darf kein Schönwetterunterfangen sein, dass man bei den ersten dunklen Wolken am Horizont über Bord wirft. Sonst wird es nutzlos und wir entfernen uns immer weiter von einer gerechten Gesellschaft.



3 Kommentare
Angela, 15. Februar 2010 # | melden
weiter so! |
Sonja, 16. Februar 2010 # | melden
Zu finden unter http://www.equalpayday.at/
|
Martina Schröck, 18. Februar 2010 # | melden