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Michael Grossmann, 11. Oktober 2009 Bookmark and Share

michaelGrossmann kl thumb

Immer wieder – die sogenannte „Ausländer-Politik“. Nicht erst seit den Landtagswahlen in Vorarlberg und Oberösterreich die angebliche „Achillesferse“ der SPÖ. Aber ist es wirklich nur die angebliche? Hat die SPÖ in dieser Frage das erforderliche Profil, die Klarheit in der Linie, die die Wählerinnen und Wähler mit Recht erwarten? Wer diese Frage mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet, war die letzten Jahre nicht viel in Österreich.

Steckt die SPÖ in einem unauflösbaren Dilemma? In einem Dilemma zwischen großer Sachkenntnis in der Integrations- und Migrationspolitik mit tollem Engagement und vielfach herzeigbaren Lösungen einerseits und dem unüberhörbaren Ruf nach scheinbar simplen „Lösungen“ andererseits? Und wenn ja, wie kommt die SPÖ aus diesem Dilemma raus?

Das möchte ich hier gerne zur Diskussion stellen. Der Schwierigkeitsgrad einer derartigen Diskussion ist mir bewusst. Aber wer A sagt, muss auch B sagen. Die SPÖ hat Handlungsbedarf und kann es sich aus meiner Sicht nicht aussuchen, welche Meinung sie nun hören will und welche nicht.

Bei der Diskussion möchte ich es aber nicht belassen. Zuhören und Anregungen aufnehmen, ist das Eine. Daraus für das Zusammenleben in der Steiermark Konkretes und Umsetzbares zu entwickeln, das Andere. Dazu lade ich herzlich ein.

49 Kommentare

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heri , 13. Oktober 2009 # | melden

hallo
also ich denke das die sozialdemokraten sich nicht auf eine stufe mit den blau-orangen stellen dürfen.
denn das ausländer problem kann nicht durch menschenhatz aus der welt geschafft werden.dazu muß es eine weltweite zusammenarbeit geben! denn jetzt auf den braunen zug aufspringen ist grundfalsch. den wir werden dadurch unglaubwürdig!besser wäre es wenn die spö in der bundesregierung endlich flagge zeigen würde,und sich auf die eigenen werte und ideologie besinnen würde. die anbiederung an die övp muß beendet werden.der pröll bestimmt und der faymann führt aus!dieses problem in wien muß geklärt werden, den sonst ist die spö auf kurz oder lang eine kleinpartei! die haupschuld daran liegt nicht an der ausländerpolitik der spö sondern am fehlverhalten einiger wiener parteibonzen!! |
Christian-Jammerbund

Christian, 14. Oktober 2009 # | melden

Ich möchte an dieser Stelle - obwohl es keine Antwort auf Michael's bewusst provokant gestellte Frage ist - gerne meine persönliche Wahrnehmung festhalten: meiner Meinung nach liegt das Dilemma an der Struktur der Partei, ihren MultiplikatorInnen und ihrer Kommunikationsstrategie (intern wie auch extern). Ein bisschen weniger kryptisch formuliert: während "die da oben" von Profilschärfung im Rahmen einer Ausrichtung "nach links" reden (mehr Menschenrecht, humanitäres Bleiberecht, offensive Integrationspolitik á la Wien...) reden "die da unten" (ich vermeide bewusst das Wort Basis) von einem "immer grösser werdenden AusländerInnenproblem" und neigen nicht selten dazu, am Stammtisch zu bekennen dass "ja echt was getan werden müsse" (Schreckensbild Volkschulklasse mit 2/3 MigrantInnen). Wohlgemerkt: FunktionärInnen aus den eigenen Reihen. Hier versagt offfenbar zweierlei: das "Reporting nach oben" an die Spitze, über die Befindlichkeiten, Sorgen, Wünsche und Ängste der Bevölkerung, wie auch "Top-Down" das Vorgeben von griffigen Argumenten und politischen Strategien und Konzepten. Was übrigbleibt ist - zumindest in dieser Frage - aus meiner Sicht: rote Ratlosigkeit. |
Christopher-Pieberl

Christopher Pieberl, 14. Oktober 2009 # | melden

Lieber Christian!

ich denke, dass in deinem Beitrag sehr viel Wahres liegt. Die Struktur der SPÖ war auch schon einmal näher an den "Lebenswelten" der Menschen.

Aber, dass die SPÖ-FunktionärInnen den direkten Kontakt zu den Menschen nicht mehr in dem Ausmaß haben, die sie früher hatten, ist nicht allein deren Schuld. Wir leben in einer Zeit in der sich immer mehr Menschen zurückziehen. Man muss andere Wege finden, Kontakt zu den Menschen zu erhalten, ohne ungefragt in deren "Privatbereich" einzudringen. Ich denke dass anzetteln.at eine solche Möglichkeit ist.

Zur "roten Ratlosigkeit": Die SPÖ hat immer noch sehr viele Mitglieder und SympathisantInnen, die in den verschiedensten Bereichen und Gruppierungen zu Hause sind. Es gilt für die Spitze der SPÖ, das Know-How aller Menschen innerhalb der Sozialdemokratie zu sammeln und in die politische Arbeit mit einfließen zu lassen.

Doch gerade die SPÖ Steiermark hat in den letzten Jahren viele Initiativen gestartet um in das "Volk zu hören"... Allerdings darf die Sozialdemokratie es nicht dabei belassen dem "Volk auf's Maul zu schauen" sondern muss auf Basis ihrer Grundwerte (Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität) den Mut beweisen und für Themen zu sensibilisieren auch auf die Gefahr hin Wahlen zu verlieren. Denn eine historisch so wichtige Bewegung, kann es nicht allein zum Ziel haben Wahlen zu gewinnen sondern eine bessere Gesellschaft in der alle Menschen gleich an Rechten und Chancen sind.
Christian-Jammerbund

Christian, 15. Oktober 2009 # | melden

@Christopher: ... ja, das kann ich alles unterschreiben!
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Johann, 14. Oktober 2009 # | melden

Wir werden doch den rechten Menschenhassern keine Freude machen wollen oder?
Jeder Mensch ist zu respektieren und wir brauchen keine Amenschen in diesem Land, das hat es in der Geschichte schon einmal gegeben und man weiß wie es geendet hat!
Es ist zum Kotzen was da gerade passiert!
Auch gegen Juden geht Strache los!
Wo sind die eigentlich, ich habe schon seit Jahrzehnten keinen auf der Gasse gesehen und was haben sie uns gemacht?
Wesentlich wichtiger wäre eine Lösung für dieses Problem und wenn sich endlich eine Partei dazu stellen würde und sich bei der Integration bemühen würde!
Ausserdem müssen wir Asylanten laut Genferkonvention vorerst einmal aufnehmen und da kann auch Strache nichts dagegen tun!
Das Asylverfahren wurde beschleunigt, vielleicht kann man es aber noch schneller machen!
Ergebnisse dazu kann es noch nicht geben, da es erst seit Kurzem beschlossen wurde!
Alles andere ist Vergiftung von Straches Worten und er vergisst dabei dass beim Hintertürchen über 100.000 Deutsche ins Land einziehen!
Das sind dann die, die wirklich die Jobs weg nehmen!
http://derstandard.at/fs/1242316846506/Zu---Auswanderung-2008-Polen-siedeln-kaum-mehr-nach-Oesterreich---20289-Oesterreicher-zogen-weg?sap=2&_pid=13062432
Aber hier kommt kein Statement von Strache! |
Michael-Grossmann

Michael Grossmann, 14. Oktober 2009 # | melden

ich freue mich, dass die diskussion langsam in gamg kommt und vielleicht können wir ja wirklich eine bessere verständigung zwischen denen da oben und uns da unten zu stande bringen, wie ihr es schon gesagt habt. Ich bin auch der meinung, dass nicht nur die frage der integration eine wichtige für die spö ist und dass es nicht nur daran liegt, dass wir zum ausländerinnenthema keine klare linie haben, aber wir werden immer wieder genau darauf angesprochen. Ach ja und es gibt ca. 7000 juden und jüdinnen in österreich, gott sei dank sind es wieder so viele und ich denke, dass ein miteinander zwischen allen religionen möglich ist, wenn sie keine wichtiger nimmt als die andere. Dies gilt für den islam, für den mosaischen glauben, für hindus und alles anderen östlichen religionen und es gilt ganz besonders für den katholizismus. Protestanten sind von natur aus weltoffener. |
siegfried-grangl

siegfried, 14. Oktober 2009 # | melden

Sobald ausländer bei uns straffällig werden sollen dort zurückkehren wo sie hergekommen sind.
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Christopher-Pieberl

Christopher Pieberl, 14. Oktober 2009 # | melden

Was heißt "Ausländer"? Und was heißt "bei uns"? Österreich ist Teil der einen Welt und in Zeiten der Globalisierung kann keine Nation die Augen verschließen und Problem durch "Abschiebung" lösen.

Und wenn man die hohe Verschuldung der Republik und die Überalterung der ÖsterreicherInnen betrachtet, sollte man überlegen ob geziehlte Anwerbung von Menschen außerhalb Österreichs überlegen (Was Österreich zu Beginn des EDV-Aufschwungs schon gemacht hat: Mit besonderen Anreizen hat man versucht gut ausgebildte Arbeitskräfte aus Indien nach Österreich zu bringen).
Christian-Jammerbund

Christian, 16. Oktober 2009 # | melden

bye, bye, hojac !!!!
Christian-Grangl

Christian Grangl, 14. Oktober 2009 # | melden

schön, dass sich die spö nun auch auf bundesebene dieser thematik annimmt!!! wenn aber erst mit einem ergebnis in einem jahr gerechnet werden kann, dann ist das reichlich spät!!! frei nach dem motto: "wenn du nicht mehr weiter weißt, dann gründe einen arbeitskreis...."

ein deutlich sichtbares zeichen nach außen wäre jedoch die einführung eines "integrations-staatssekretariats"!!!! |
siegfried-grangl

siegfried, 14. Oktober 2009 # | melden

ein integrationsstaatssekretär wäre nicht schlecht,
aber braucht nur klare richtlinien wie ich bereits erwähnt habe.
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Manuel-Universaldilettant

Manuel, 14. Oktober 2009 # | melden

liebe Diskutanten(kein Binnen-I, da Frauen fehlen),

ich möchte hier eine Frage aufwerfen! Warum ist das "Migrations"-"Problem" ein Problem? Ich werde jetzt nicht das übliche blabla der Diskussion(Bevölkerungswachstum, Überalterung, Wirtschaftsflüchtige, Arbeitsmarkt, Integration, Devianz, Multikulturalismus, "Asylmissbrauch" usw.) sondern einmal das große Bild sehen und auf die "Entwicklungsländer" hinweisen. Manche dieser Statements deutet darauf hin, dass man sich Menschen dort ansieht, von wo sie kommen und sich einmal ansieht wie sie leben. Da leider Migration zu einem Themenkomplex gehört, der Globalisierung, und lokale Räume miteinschließt, man/frau sich also in der Supermakroebene und in der Mikroebene auskennen muss, um wirklich Statements abgeben zu können, die nicht platt das wiedergeben, was andere in einem anderen Kontext gesagt haben.

Hier konkret eine Aussage, die von einem/einer FPÖ-MitarbeiterIn gesagt werden könnte, wie gesagt, aber in anderem Kontext und mit anderer Intention:
http://www.anzetteln.at/initiativen/Mit-Auslaender-raus-wieder-zur/stories/2009-10-11-wir-muessen-eine-of/#61 |
Siegfried-Fritz

Siegfried, 15. Oktober 2009 # | melden

Um vielleicht auf die Thematik der Grunddiskussion etwas zurück zu kommen! Die SPÖ hat es seit einigen Jahren verabsäumt sich klar dem Thema der AusländerInnen, der Intergration, etc. zu positionieren. Fragt man heute die Menschen auf der Straße wird man wohl oder übel (in etwa) hören: "Ihr (die SPÖ) wollt ja, dass die Ausländer reinkommen!"
Meiner Meinung nach liegt hier das Problem nicht im überwiegenden Teilen in der Struktur der SPÖ oder der Hetze der FPÖ! Es ist allein das Verschulden der SPÖ, dass sie dazu kein greifbares Statement formulieren kann! Die FPÖ wird gewählt, weil sie die Menschen verstehen und weil sie es satt haben so "herumzuwurschteln" wie es die SPÖ gerade tut. Es sollte also in nähester Zukunft klargestellt werden wie die SPÖ zu AusländerInnen, Asyl, Integration, usw. steht! Und das nicht nur in den Bundesländern sondern vorallem österreichweit durch W.F.! Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung ist also vl. das richtige Stichwort! |
Daniel-Mueller

Daniel, 15. Oktober 2009 # | melden

ich gebe siegi zum größten teil recht. das problem liegt bei der spö und der positionierung. wir konnten den menschen nicht klar machen, dass wir auch für die abschiebung von kriminellen asylwerbern oder missbrauch etc….sind. für die leute muss leider alles plakativ passieren damit sie es auch verstehen (bsp. saualpe). das ist schwer vereinbar mit einer klaren linie gegenüber ausländern, und unseren grundprinzipien der wahrung der menschlichkeit.
in wahrheit stehen wir vor einem dilemma.
die menschen haben angst vor zuwanderung. teilweise zu recht teilweise zu unrecht. diese ängste müssen ernst genommen werden. leider haben wir, vor allem in wien, das thema negiert, bis es uns jetzt überrollt. jede zu akademische "herumwurschtlerei" wird nicht verstanden. die leute, und vor allem unser einfaches klientel haben es satt das thema schönzureden. wir müssen lösungen anbieten, auch wenn diese in diesem thema einen rechtsruck bedeuten…. wie z.B. verpflichtende deutschkurse für alle zuwanderer. denn auch mir ist es unverständlich wie menschen, die hier, 20 jahre lang leben, nicht anständig deutsch sprechen…. das ist die wahrnehmung der einfachen leute. hinzutreten, das wäre aber zu komplex, die angst vom islam( teils begründet teils nicht begründet) und religiösen extremisten...
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klemens-wieringer

Klemens, 15. Oktober 2009 # | melden

Lieber Daniel, du hast schon recht - zu lange ist die jetzt entstandene "Problematik" ignoriert und negiert geworden.
Aber warum sollten wir uns vor dem Islam fürchten? Im Endeffekt ist es auch nur eine weitere von vielen Relgionen. Und ja, ich kennen die Argumente von "Unterdrückung der Frau", "Verletzungen der Menschenrechte" bis "In da Türkei deaf i ka Kiachn baun!".
Das alles streift meiner Meinung nach aber nur ein klein wenig an einem viel, viel komplexeren Thema...

Erstens müssen die Menschen endlich unterscheiden lernen zwischen Muslimas/Muslimen und IslamistInnen. IslamistInnen, die radikale Positionen vertreten, sind unter den Muslimen eine Minderheit. Dass vor allem sie uns auffallen liegt wohl auch daran, dass man/frau nicht gleich von jeder/m den Glauben weiß. Von IslamistInnen weiß man ihn natürlich sofort. So stechen immer wieder die "Negativbeispiele" heraus.

Zweitens bemühen sich viele MigrantInnen darum, deutsch zu lernen. Es ist aber erwiesen, dass es mit zunehmendem Alter wie auch noch sozialem Status unterschiedlich scchwer ist, eine Sprache zu lernen. Deutschkurse kosten Geld, das oft nicht vorhanden ist. Eine Familie, die es geschafft hat, ein Familienmitglied nach Österreich zu bringen, kann oftmals (man denke an die Kosten der "Anreise" - Schlepper sind irrsinnig teuer, aber auch der "legale Weg" ist unheimlich kostspielig) nicht noch mehr Geld aufbringen - vor allem dann nicht, wenn jenes in Österreich lebende Familienmitglied dann auch noch in Schubhaft oder einem Auffanglager festsitzt.
Dies unterstützt dann auch den Weg zur Kriminalität. Erst nach neun Jahren Aufenthalt darf man in Österreich um eine StaatsbürgerInnenschaft ansuchen, eine Arbeitserlaubnis gibt es selten früher. Womit sollen solche Menschen dann ihr Geld verdienen, um für sich selbst & ihre Familien zu sorgen?

Drittens steht unter anderem in Ankara eine christliche Kirche.
Daniel-Mueller

Daniel, 15. Oktober 2009 # | melden

lieber clemens
ich gebe dir in vielen teilen deiner ausführungen recht. absolut.
aber die leute interessiert so was nicht!!
denen ist egal ob der islamist, moslem, und enger sunnit oder schiit ist. das müssen wir bedenken.
wir sind eine große volkspartei! und keine klientelpartei für intelektuelle und gutmenschen.

den handwerker/ arbeiter interessiert ob er morgen noch eine arbeit hat, den milchbauern ob endlich der milchpreis steigt und den mindestpensionisten ob endlich seine pension erhöht wird. die leute haben selbst genug probleme zu überleben!

und wenn du das problem deutsch lernen anführst. natürlich, müssen die finanziert werden, und es gibt in wien genug gratis deutschkurse! dein beispiel mit den schleppern ist ja fast amüsant. wenn er schon geschleppt wird kommt er nicht legal zu uns. und bei allem mitleid… illegale gehören, nachdem sie asyl beantragen, nach einem schnellen und falls negativen asylverfahren abgeschoben. kommen sie aus einem sicheren drittland, türkei z.b., braucht es gar kein asylverfahren--- aus wirtschaftlichen gründen gibt es kein asyl. ---
darüber sollte längst konsens herrschen.

nochmal.
ein pseudointellektuelles "pallawatsch" interessiert niemanden. zumindest nicht die mehrheit der wähler. wir dürfen uns nicht in solche diskussionen verzetteln, denn dann kommt wieder nichts bei den menschen an!!
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Herwig, 16. Oktober 2009 # | melden

@Klemens: Bei den Deutschkursen muss ich widersprechen. Es gibt mannigfaltig Angebote durch NGOs, die massiv von der öffentlichen Hand gefördert werden. Im Sinne des Integrationsvertrags kann man beim ÖIF jederzeit Kurse belegen. Zum anderen darf jemand, der sich als Asylwerber in Österreich aufhält, seine Familie nicht nachholen. Dies ist nur anerkannten Flüchtlingen und Subsidären Schutzberechtigten ab 1 Jahr nach Anerkennung gestattet.
Anzumerken ist noch, dass anerkannte Asylwerber die Staatsbürgerschaft nach 6 jahren erhalten bzw. ansuchen können - gerechnet ab des regelmäßigen Aufenthalts in Österreich. Subsidiäre können erst nach 15 Jahren einen Antrag auf Staatsbürgerschaft stellen. Dieses Ungleichgwicht gehört beseitigt. Seitens der Genfer Konv. und des EMRK sind die Subsidiären den Konventionsflüchtlingen gleichzustellen.
Michael-Grossmann

Michael Grossmann, 15. Oktober 2009 # | melden

ich versuch noch ein wenige zu provozieren: erstens ist migration keine erfindung des 20. oder 21. Jhd. Migration gibt es, seit sich menschen in gruppen zusammenfinden und ihr leben arbeitsteilig organisieren. und seit dieser zeit, also eigentlich schon "immer" haben diese gruppen nach und nach begonnen, zu wandern. völkerwanderung ist ein thema, das sich durch alle epochen der geschichte zieht. in der regel ist eine arbeitsteilige gruppe vorne weg gewandert...das bewaffnete soldatenvolk und hat das terrain gesichert...dann hat es den nachzug und die "neubesiedelung" gegeben. da war dann kein platz über integration und zusammenleben zu diskutieren. damals wurden tatsachen geschaffen. im übrigen sind die meisten staaten unserer modernen welt durch eroberung, besiedelung, rückeroberung und völkerwanderung entstanden. heute geht dieser prozess weitgehend friedlich und auf gesetzlicher grundlage über die bühne. dass es kracht, wenn unterschiedliche meinungen aufeinander prallen, oder wenn rivalisierende gruppen aufeinander treffen, weiß jeder, der jemals ein fußballspiel gesehen oder die diskussionen danach erlebt hat. das gilt für jede andere mannschaftssportart ebenso. also migration, integration ist kein kuschelthema. die frage ist, welche spielregeln finden wir in unserer modernen welt. was ist OK, was ist erwünscht, was ist nicht OK und was ist unerwünscht. und dann fällt mir noch ein, dass dann, wenn eine arbeit erledigt werden muss, die sonst niemand erledigen will, der ruf nach ausländern immer sehr laut gerade von jenen kommt, die sich später über deren anwesenheit in österreich besonders aufregen. wie etliche kommentare gezeigt haben, wollen wir friedlich zusammenleben, haben wir auch das recht, die spielregeln zu definieren, aber ich denke wir müssen alle ernst nehmen, jene die hier leben, ebenso, wie jene die hier her kommen. und versuchen wir zumindest endlich das menschrecht auf asyl und das thema zuwanderung voneinander zu trennen. |
Siegfried-Fritz

Siegfried, 15. Oktober 2009 # | melden

Lieber Michi!

Deine geschichtlichen Ausführungen sind völlig richtig und es ist wichtig solche auch gedanklich in den Prozess der Ideengewinnung einzuschließen. Mm nach ist dies aber genau das "nicht greifbare Statement" oder die "akademische herumwurschtlerei", die das StammwählerInnenpotential der SPÖ nicht hören will!!!

Ebenso denke ich über die Unterscheidung zwischen Muslime und Islamistin! Absolut richtig und selbstverständlich unterstützenswert über diesen Aspekt zu diskutieren. Uns einfachen ÖsterreicherInnen ist dies aber nicht wichtig! Viele von uns sehen eine Frau mit Kopftuch und haben durch die bekannte Hetzpolitik schon ein negatives Bewusstsein gegenüber Menschen anderer Religion!

Das wir mit unseren Mitmenschen Spielregeln definieren müssen ist klar! Ich denke wenn wir uns alle nur einmal an die Gesetze, Menschenrechtskonventionen usw. halten würden, wäre schon ein kleiner Schritt getan!
Abschließend komme ich hier wieder an einen Punkt den ich schon einmal gepostet habe: Die Sensibilisierung für ein bestimmtes Bewusstsein muss vorangetrieben werden! KLARE STATEMENTS sind das Stichwort!!! Momentan macht das der rechte Block und niemand hält dagegen... Sehr sehr schade!!!
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Herwig, 16. Oktober 2009 # | melden

Lieber Michi, ich gib dir recht. Wichtig vor allem ist endlich mal eine Zielgruppendefinierung. Asylwerber haben andere Voraussetzungen als Drittstaatsangehörige bzw. Migranten 2. Generation. Meines Erachtens läuft vieles in der ganzen Diskussion falsch. Wenn der Ruf nach Badezeiten für muslimische Frauen ertönt, die dann mit dem ganzen Gewand baden gehen, das hat mit Integration nichts zu tun. Wenn in Wien der Nikolo nciht mehr zu Kindern in den Kindergargten oder die Volkschule komme dar, da ja auch viele muslimische Kinder diesen Kindergarten besuchen, entspricht das ganz und gar nicht dem moderen Forschungssgtand über Integration. Und zum Kopftuch muss ich sagen, ich kenne viele Musliminnen. Die meisten tragen kein Kopftuch. Viele geben aber zu, das Kopftuch auch als Druckmittel einzusetzen um etwas leichter zu erreichen. Denn wenn man dann gegen sie auftritt gilt man leicht als Rassist und ausländerfeindlich. Es passieren auf beiden Seiten Fehler. Viele Migranten wollen sich ihren Pflichten nicht stellen, die heimische Bevölkerung nicht den ihren. Man muss in vielen Punkten Verbesserungen schaffen. Nur allzuoft wird aber Integration auch falsch verstanden (wie bei den Grünen) - Multikulti ist tot und hat nichts mit Integration - Herstellung eines Ganzen- zu tun.
Daniel-Mueller

Daniel, 16. Oktober 2009 # | melden

@herwig
danke für deine fundierten ausführungen hier im forum.
ich bin absolut deiner meinung.
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Gerald, 19. Oktober 2009 # | melden

Richtig "Wir müssen eine offene Diskussion führen!"
Die Bürger erwarten Lösungen von den gewählten Volksvertretern.
Was Thema ist, darf nicht tabuisiert werden!
Was mich ärgert: Die SPÖ muss Antworten und Lösungen haben bzw. erst finden und diese klar und unmissverständlich kommunzieren.
Jeder Hinweis auf andere Parteien und angebliche Hetze ist entbehrlich und erweckt eher den
Anschein, der eigenen Schwäche in der Lösungskompetenz.

Achtung: Der Wähler hat immer recht! Das haben wir als Demokraten anzuerkennen. Und wenn uns ehemalige Wähler davonlaufen, müssen wir überlegen, was haben wir falsch gemacht und nicht andere Parteien der Hetze bezichtigen. Das wäre einfach, ist aber falsch, diese dann als braunes Gesindel oder Nazi zu beschimpfen. |
klemens-wieringer

Klemens, 20. Oktober 2009 # | melden

Also ab nach Rechts, so wie es die ÖVP mit Ministerin Fekter getan hat?
Da kann ich nur widersprechen!
Christian-Grangl

Christian Grangl, 20. Oktober 2009 # | melden

es geht nicht darum, mit hilfe eines rechtsrucks möglichst viele wählerInnen zu gewinnen!!! wir dürfen unsere sozialdemokratischen grundwerte NIE vergessen!!!!
Siegfried-Fritz

Siegfried, 20. Oktober 2009 # | melden

Sich über Themen wie Integration (z.b) Standpunkte zu erarbeiten finde ich nicht wie hier so manche(r) als Rechtsruck! Es genügt wenn sich die SPÖ an die Gesetze zu diesem Thema hält und dies offen kommuniziert! Findet man später Mehrheiten, so kann man ja durchaus Akzente setzen und solche Gesetze ändern...

Ich finde es etwas traurig, dass sobald jemand hier seine Meinung kundtut und diese die eigene nicht widerspiegelt sofort Rechtsruck etc. vorzuwerfen! Eine offene Diskussion sieht meiner Meinung nach anders aus...
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Gerald, 20. Oktober 2009 # | melden

Hallo Klemens, es geht nicht um rechts oder links. Eine offene Diskussion bedeutet auch ergebnisoffen! Aus dem Statement könnte ich ableiten, du willst ein Thema nicht diskutieren, weil du das Ergebnis schon kennst und damit nicht einverstanden bist.

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klemens-wieringer

Klemens, 20. Oktober 2009 # | melden

Mein Problem damit ist es eher, dass ich Integration mit "rechten Mitteln" nicht für möglich/umsetzbar halte. |
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Gerald, 20. Oktober 2009 # | melden

Mein Problem ist ein anderes:
Hatte ein Ehepaar als Wohnungsnachbarn; beide um die 65 Jahre. Haben uns auf der Straße oder vor der Wohungstür immer freundlich gegrüßt und dann gab es einen Wasserschaden. Hab beim Nachbar geklingelt und wir kamen ins Gespräch. Sorry, kein Gespräch; er hat mich nicht verstanden auch die beigezogene Frau konnte mich auf kaum verstehen. Bei allem Bemühen ich mußte den Gesprächsversuch abbrechen. War schon etwas erstaunt, wohne doch schon 2 Jahre neben diesem Ehepaar und in 2 Jahre sollten sie sich doch was aneignen können. Aber alles ganz falsch, wie ich später erfuhr, sind beide seit 28 Jahren in Österreich.

Hier gab es KEINE Mittel, weder rechts noch links.
Aber wie gesagt, ich denke nicht in diesen Kategorien!


Michael-Grossmann

Michael Grossmann, 21. Oktober 2009 # | melden

eine interessante geschichte...von einem ehepaar kann man nicht auf alle schließen und verständigungsprobleme gibt es auch unter österreicherInnen, weil sie nicht miteinander reden wollen, oder schwerhörig sind, oder was auch immer. ich denke, dass integration von beiden seiten gewollt sein muss. es muss jemand, der in ein fremdes land kommt und dort leben will, auch die sprache dort erlernen wollen...wenn er oder sie es kann...damit eine kommunikation möglich ist. wie in der politik kommt es auch da darauf an, verstanden werden wollen!
und wieder will ich ein bissl provokant sein...wenn lösungen verlangt werden, dann doch eher die, dass wir alle die nicht in der dritten generation hier geboren sind, am besten gestern noch des landes verweisen und dass ist brauner mist und keine lösung. wir wollen offen diskutieren und zu guten lösungen kommen...ein gemeinsames leben, bei dem sich alle an gemeinsame spielregeln halten kann nicht unmöglich sein. zuwanderer und einheimische müssen aber auch miteinander oder zumindest nebeneinader leben wollen. ich verlange von uns, dass wir offen sind, für die guten (eher verdeckten seiten der interkulturellen koexistenz) aber auch für die offenkundigen probleme des alltags im zusammenleben. und ich verlange von den zugewanderten in der ersten generation, dass sie unsere kultur, als die kultur des gastlandes respektieren und sich in die gesetzlichen spielregeln unseres landes einfinden und von der zweiten und dritten generation verlange ich, dass sie bei aller beibehaltung der kultur ihrer mütter und väter, die kultur ihres heimatlandes (österreich in dem fall) als die ihre empfinden. und damit das ganz klar ausgesprochen ist: religion ist reine privatsache und wer den muezin nicht rufen hören will, der sollte auch auf kirchenglocken und kreuze in den schulklasse verzichten können. religion wie gesagt ist reine privatsache und hat im öffentlichen leben nur den raum einer privaten veranstaltung einzunehmen. dem österreichischen katholizismus sei das ins stammbuch geschrieben |
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Gerald, 21. Oktober 2009 # | melden

Lieber Michael, mit meinem Erlebnis wollte ich die Versäumnisse der Vergangenheit aufzeigen: Neue Arbeitskräfte wurden aus dem Ausland hereingelassen ohne Integrationsplan. Folge Ghettobildung in verschieden Bezirken Wiens, Parallelgesellschaften entstanden!
Sorry, die Provokation jemanden abzuschieben, der 28 Jahre in Österreich lebt und längst die österreichische Staatsbürgerschaft hat, kann ich nicht nachvollziehen.

Zum Thema Religion bin ich nicht deiner Meinung.
Es gibt nur mehr sehr wenige wirklich praktizierende Christen und Religion ist auf jeden Fall Privatsache. Jedoch haben wir in unserem Land eine christliche Kultur und Tradition und das Kreuz zu entfernen, ist nicht meins, ebenso den Nikolaus aus den Kindergärten zu verbannen. Das ist sehe ich eher mit in Verbindung mit Kultur und Tradition und nicht mit religiösem Eifer verbunden. Sorry, aber mir fällt es nicht im Traume ein, in die Türkei auszuwandern und dort alles voranzutreiben, was den Halbmond aus der öffentlichen Wahrnehmung verbannt.


Michael-Grossmann

Michael Grossmann, 22. Oktober 2009 # | melden

Lieber Gerald, ich verwehre mich entschieden, mir eine christliche Tradition und Kultur vorschreiben zu lassen. Ich haber weder mit dem Halbmond und schon gar nichts mit dem Kreuz zu tun. Millionen Menschen sind im zeichen des Kreuzes gefoltert und ermordet worden. Im Namen des Christentums ist fast jedes Verbrechen begangen und von der katholischen Kirche abgesegnet worden. Ich rede von Hexenverbrennungen, Folter, Mord, Kried und nicht zu vergessen die Tätigkeit der Missionare, die nur Unheil über die Welt gebracht haben. Also das ist nicht meine Tradition, in keinem Fall. Meine Tradition basiert auf den Werten der Aufklärung und des Humanismus. Da hat die katholische Kirche schon überhaupt nichts dazu beigetragen, im Gegenteil, beide Strömungen sind entstanden und das Unheil des Kreuzes von dem Menschen in Europa endlich abzuwenden. Aus der Erfahrung mit dieser Religion kann ich nur ableiten, dass jede Religion, die für sich in Anspruch nimmt, alleine zu wissen, wo Gott wohnt und was Gott denkt, unheilverheissend sein muss. Aus diesem Grund wende ich mich gegen jede Vormachtstellung einer Religion und bin ein Vertreter des freuen, humanistischen, sekularisierten Staates. mir würde es auch nicht einfallen, in den arabischen raum auszuwandern und dort das kreuz zu verbreiten...übrigens tat das der katholizismus in den entwicklungsgebieten immer noch mit brachialer gewalt. ich sage auch nicht, dass der halbmond kommen soll..ich will beide symbole nicht als staatsreligion. was den nikolaus betrifft bin ich deiner meinung, das ist ein schöner alter brauch und mir ist es wurscht, welcher religion die kinder sind, der nikolaus ist eine schöne einrichtung. wer den nikolaus aus kindergärten und schulen verbannen will hat kein herz für kinder....übrigens sind auch viele katholische religionspädagogen gegen den nikolausbrauch |
Daniel-Mueller

Daniel, 22. Oktober 2009 # | melden

@ michi

verwechsle bitte nicht die katholische kirche mit dem christlichen glauben generell.
die kirche war immer ein "machtinstrument" und wir wissen was sie den leuten und vor allem unserer bewegung und partei in österreich angetan haben.

aber ich gebe gerald recht, wenn er sagt, dass unsere traditionen, bräuche etc… stark mit dem christlichen glauben verbunden sind. auch wenn man nicht religiös ist. fast jeder feiert weihnachten, ostern und andere kirchliche feiertage.

nun bin ich wieder beim eigentlichen thema. bei der integration.
Und ich bin voll und ganz deiner meinung dass religion privatsache sein sollte.
leider sind viele muslime viel religiöser als wir. durch die praktizierung ihrer religion, was ja nichts schlechtes wäre, treten sie aber viel mehr in erscheinung und machen ihre religion zu einem öffentlichen thema. und das weckt irritationen.
beispiel. wenn ein junger arbeitskollege, von einem freund von mir, während des "ramadans" den ganzen tag nichts trinkt und isst. der mensch kann an einem heißen tag niemals die gleiche leistung erbringen wie jemand anderes. stell dir vor einer arbeitet am bau und sagt ich darf heute nichts trinken und essen.

das weckt irritationen, misstrauen. kein wunder. leider die folge der öffentlichmachung der religionsausübung.
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Gerald, 22. Oktober 2009 # | melden

Lieber Michael,
Deine Einstellungen, Ansichten und Meinungen sind dir unbenommen; auch dein Engagement gegen christliche, kulturelle und traditionelle Symbole aufzutreten. Aber eines ist Fakt: Du bist in eine Gesellschaft, Kultur und Tradition hineingeboren. Das ist auch dein Erbe und du kannst damit umgehen wie du meinst.

Die Verbrechen und das Leid im Namen des Christentums durch Kirche und Monarchen sind allgemein bekannt, genauso wie die im Namen des Sozialismus. Und trotzdem ist mir meine soziale Einstellung wichtig, ebenso wie meine Religionsfreiheit und mein gesellschaftliches Erbe, das ich angenommen habe.
Thomas-Knapp

Thomas Knapp, 22. Oktober 2009 # | melden

Das hat zwar nur mehr am Rande mit der Initiative zu tun, aber da das Thema aufgekommen ist, möchte ich darauf hinweisen, dass es ein weit verbreitetes Missverständnis ist, das wir in einer christlichen Kultur leben würden. Alles, alles, wirklich alles was wir an unserem Kulturkreis schätzen, basiert auf der griechischen und römischen Antike. Damit meine ich Dinge wie Toleranz, Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit, Menschenwürde aber auch Nächstenliebe, die Jahrhunderte vor Jesus in der griech. Philosophie gelehrt wurden. All diese Dinge wurden dann von der christl. Hegemonie unterdrückt und mussten, beginnenden in der Renaissance, in der Aufklärgung gegen alle christlichen Religionen erkämpft werden.

Der Umstand das wir kirchliche Feiertage als staatliche begehen, ist einfach ein Relikt aus voraufgeklärten Zeiten, die ja, insbesondere in Ö, nicht so wirklich lange zurückliegen (Ständestaat, 3. Reich). |
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Gerald, 22. Oktober 2009 # | melden

Lieber Thomas, muss dir mit großer Überzeugung widersprechen und unterlege dies mit einem Auszug aus Wikipedia.
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Christliche Kultur bezeichnet eine vom Christentum geprägte Kultur.
Dabei gilt es historisch ab der christlichen Antike an grundsätzlich die "orthodox-christliche" bzw. "griechisch-sprachige" christliche Kultur und die "römisch-christliche" bzw. "lateinisch-sprachige" christliche Kultur voneinander zu unterscheiden.
Dabei tritt christliche Kultur nicht-christlichen Kulturen entgegen, ersetzt sie oder überformt sie. Meist bleibt jedoch die "antike" Kultur zur Anschauung teilweise erhalten. So ist zum Beispiel Rom sowohl ein Erlebnis antiker und christlicher Kultur.
Aufgrund der Wechselbeziehungen mit der Vielfältigkeit menschlicher Kultur" wird die christliche Kultur immer "multiform" sein.
Heute wird der Begriff vor allem zur Auseinandersetzung mit oder Absetzung von der islamischen Kultur verwendet.
Bildungsfachleute in der Weimarer Konferenz der deutschen Kulturministerkonferenz haben zum Abschluss in einem Appell definiert: "Deutschland ist ein säkularisierter, von christlicher Kultur und von der Aufklärung geprägter Staat." (Weimarer Aufruf 2003)
Prägende Merkmale für die jeweilige christliche Kultur sind unter anderem:
die Gotteshäuser,
christliches Brauchtum,
christliche Ethik.
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Österreich hat gegenüber Deutschland eine nch viel größere christliche Prägung. In Österreich lautet die Grußformel großteils „Grüss Gott“ in Deutschland „Guten Tag“.

Also bitte „die Kirche im Dorf lassen“.

Es gibt so vieles, was christliche und vorchristliche Wurzeln hat und richtigerweise übernommen wurde, tagtäglich kommen wir damit in Berührung.
Christian-Grangl

Christian Grangl, 23. Oktober 2009 # | melden

das christentum vermittelt uns werte, die von den vertreten des christentums aber selbst nicht vorgelebt werden! die werte sind aber grunsätzlich äußerst wichtig und richtig. nur braucht es dazu keine pseudo-vertreter, denn jeder sozial denkende mensch sollte diese grundwerte ohnehin leben und vermitteln!

by the way: alles was in wikipedia steht, muss nicht immer auch 100%ig korrekt sein... ;)
Daniel-Mueller

Daniel, 22. Oktober 2009 # | melden

dinge wie Toleranz, Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit, Menschenwürde ... sind für mich werte, die es jeden tag zu verteidigen bzw. neu zu erkämpfen gilt. mit religion hat das für mich nichts zu tun.
wenn ich von bräuchen und traditionen rede, meine ich z.b. den krampus und eben den nikolaus, aber auch die faschingszeit und die sonntagskultur (der freie sonntag).....

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Siegfried-Fritz

Siegfried, 22. Oktober 2009 # | melden

ich finde die diskussion super, dennoch bin ich hier der meinung (und hoffe etwas auf die grunddiskussion [wieder einmal] zurückführen zu können), dass jeder mensch seine religion in "gewissem Maße" (formulierung mit Bedacht) frei ausüben können muss! Ich sage: jedem dem es hilft an etwas zu glauben, sei es religion oder (bewusst) "sonst irgend ein hokus pokus" soll es möglich sein daran zu glauben. Es geht darum Regeln zu schaffen, dass wir mit den verschiedensten Denkrichtungen (ob politisch, religiös oder sonst was) friedlich zusammenleben können!!! Ebenso betrifft dies die Integration und die Stichwörter rund um dieses Thema! |
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Gerald, 23. Oktober 2009 # | melden

Nach dem Exkurs möchte ich wieder zurück zum Start. "Wie hält es die SPÖ mit den "Ausländer".

Habe noch die Aussagen von Rudas und Hundstorfer im Ohr: "Wir haben die Probleme erkannt". Welche das sind, wurde nicht ausgeführt, zumindest kann ich mich nicht erinnern.

Der Umgang mit dem Thema "Ausländer" wird den anderen Parteien überlassen. Gerade wenn tagtäglich in den Medien so undifferenziert mit diesem Thema umgegangen wird, empfinde ich es als fatal hiezu keine Position einzunehmen.

Wie komme ich zu dieser Ansicht?

Vor zwei Tagen wurde im Parlament das neue Fremdenrecht beschlossen. Auf der SPÖ Seite findet sich dazu überhaupt kein Hinweis. Sehrwohl aber werden die anderen Dinge wie Kindergeld, Matura neu, Hacklerregelung erwähnt.

Diese Vorgangsweise ist üblich bei Interessensparteien nicht aber bei Großparteien, die den Führungsanspruch in der Regierung stellen wollen.

Noch eine Anmerkung zum angedachten Integrationsstaatssekretär.
Wenn man weiß, dass ich dazu eine Zustimmung des Koalitionspartners brauche, selbst aber bisher wenig in der Öffentlichkeit mit diesem Thema gepunktet habe, bringe ich das gar nicht vor. Damit hat man Faymann keinen guten Dienst erwiesen. |
Michael-Grossmann

Michael Grossmann, 25. Oktober 2009 # | melden

abschließend liebe freunde noch zur religionsdiskussion: ich lebe nicht im christlichen erbe, ich verwechsel nicht kirche und glauben, ich prangere den katholizismus an, als eine totalitäre einrichtung zur unterdrückung der freiheit des indididuums und als auswuchs eines machtstrebens, das in der geschichte zur vernichtung von wissen und weisheit und zum tode von millionen menschen geführt hat. ich lebe in der tradition der aufklärung und selbstverständlich auf der basis antiker werte, die durch das erstarken der katholischen kirche unterdrückt und zum schaden der menschen missachtet und verboten wurden. gott sei dank ist unsere moderen gesellschaft über diese unterdrückung hinausgewachsen. das ist das werk all jener, die sich von kirche und katholizismus emanzipiert haben.

gleiches gilt für alle anderen religionen. dort wo sie macht über menschen ausüben, erfüllen sie nicht ihre aufgabe...licht ins dunkel der menschenlichen ängste zu bringen, sondern sind instrumente totalitären denkens und handelns. leider sind unter vielen namen menschen unterdrückt, gefoltert, ermordert worden...die religionen stehen dabei leider immer in der ersten zeile, natürlich steht dort auch der kommunismus und der faschismus...wobei sich der letztere nicht minder oft auf den katholizismus als leitendes gedankeninstrument beruft...siehe österreicht von 1934 bis 1938.
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Gerald, 25. Oktober 2009 # | melden

Lieber Michael, von meiner Seite sah ich keine Religionsdiskussion. Eine Religionsdiskussion ist unpassend zu diesem Thema und im übrigen, wie wir alle übereinstimmen, ist Religion und Glaube Privatsache.

Mir ist es um den Begriff der „Kultur“ und in gegenständlicher Thematik der „christlichen Kultur“ gegangen.

„Österreich ist ein säkularisierter, von christlicher Kultur und von der Aufklärung geprägter Staat“

Diese Aussage oder Ansage ist mir Dir gegenüber nicht wichtig. Ich halte diese Aussage aber extrem wichtig für Zuwanderer. Warum? Bitte sehe mir die folgende Überzeichnung nach.

Der Zuwanderer kommt nach Österreich und plötzlich wird er konfrontiert:
In jedem noch so kleinem Ort eine Kirche oder Kapelle mit Kreuz, Bildstöcke entlang von Wegen und Straßen, Friedhöfe mit Kreuz. Und er will sich ja integrieren und natürlich nimmt er die Einladung zum Besuch bei einem Einheimischen an und auch hier findet er gleich im Eingangsbereich oder Wohnzimmer ein Kreuz vor. Sogar im Wirtshaus hängt ein Kreuz.

Und bei Unfall oder Krankheit kann es passieren, in ein Ordenskrankenhaus eingeliefert zu werden mit einem Kreuz im Krankenzimmer.

Und welch weitere Überraschung, da werden werden kirchliche Feiertage auch als staatliche begangen und dann dieses allgemein praktizierte Tamtam das „Weihnachten“ heißt. Aber gut, dafür gibt’s Weihnachtsgeld.

Der Zuwanderer ist verunsichert, fühlt sich vielleicht sogar bevormundet und eingeschränkt über so viele zahlreiche Symbole und fremdartige Bräuche.
Was nun? Hätten wir den Zuwanderer nicht besser aufklären sollen, was ihn erwartet?


Du nimmst auch hier wieder persönlichen Bezug zu, in der Tradition der Aufklärung und selbstverständlich auf Basis antiker Werte“

Viele Aufklärer waren nicht unreligiös. Weiteres wären die "antiken Werte" wohl ohne die Klosterbibliotheken verlorengegangen. Von Anfang an waren die Klöster nicht nur Ort geistlichen Lebens, sondern auch Zentren der handwerklichen und landwirtschaftlichen Kunst und der Erforschung und Sammlung von Wissen. Sie spielten damit eine wichtige Rolle für den Erhalt oder Wiedererwerb des seit der Antike verlorengegangenen Wissens und dessen Verbreitung.

Michael-Grossmann

Michael Grossmann, 25. Oktober 2009 # | melden

ich möchte einfmal versuchen eine kurze zusammenfassung unserer bisherigen diskussion zu geben:
1. das thema ist uns allen wichtig
2. wir wollen berechtigte ängste aufgreifen, die in erster linie darin gesehen werden, dass unsere kultur, so wie sie ist, unabhängig worauf wir sie zurückführen wollen, durch zuströmende andere kulturen verfälscht und ihrer hegemonie beraubt werden könnte
3. illegale einwanderung wollen wir nicht
4. wir brauchen klare spielregeln, wie zuwanderer in unser land kommen und welche rechte und PFLICHTEN sie übernehmen sollen
5. wir wollen, dass unser way of live nicht abgedrängt werden kann durch andere, von uns als veraltete und falsche wege erkannnte.
asyl ist ein menschenrecht und darf nicht verwehrt und nicht missbraucht werden
6. wir müssen den dialog suchen, in beide richtungen, zu jenen die wirklich angst haben und zu jenen die hier mit uns in frieden leben wollen
7. kriminalitätsbekämpfung ist wichtig, kriminell sind alle bevölkerungsgruppen...inländer, ausländer, asylanten, zuwanderer und touristen.
8.ein weg aus der "krise" kann nicht ausländerfeindlichkeit heissen, sondern dialog mit allen gruppen
9. wir planen einen veranstatlung ende november um in lend genau über diese punkte zu diskutieren.
10. ich bin sehr froh, dass wir so intensiv und offen miteinander reden. ich bin sicher, daraus entsteht ein sehr guter, neuer weg!
vielen dank
michael grossmann |
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Gerald, 25. Oktober 2009 # | melden

Sehr gut zusammengefasst und vor allem "offen". Daher widerspruchslose Zustimmung. Sicherlich wird es noch das ein odere andere geben, aber es ist schon eine gute Basis für weiteres.

Michael-Grossmann

Michael Grossmann, 29. Oktober 2009 # | melden

Lieber Gerald, vielen Dank, ich denke, dass das "offen sein", das wichtigste ist, bei dieser Diskussion. Ich pflichte Dir voll inhaltlich bei, was den "Kulturschock" eines Zuwanderers aus einer anderen Kultur betrifft. So wie Du das aufgelistet hast, wird mir ganz übel dabei. Nicht weil es nicht richtig wäre, sondern weil es leider keine Überzeichnung, sondern die Beschreibung der Realität ist. Leider sind viele Wert und viel Wissen in den Klosterbiliotheken nicht aufgezeichnet sonder verworfen worden und die Hochzeit der Klöster..das Mittelalter..ist leider auch das finsterste Zeitalter unseres Kulturkreises. Ich glaub ich brauch nicht sagen, wie sehr mich der Katholizismus in Europa betroffen macht. Aber ich denke, dass ich sagen muss, dass ich ein gläubiger Mensch bin, ich glaube allerdings nicht an die Kirche..Gott bewahre :-)), ich glaube an das Gute im Menschen, an das Gute und Schöne an sich und daran, dass der Mensch Herr über sein Leben ist. interessanter Weise fällt mir gerade auf, dass der Mensch nur männlich ist in der deutschen Sprache, sicher auch ein gutes Sinnbild für die patriachalen Überlieferungen der Sprache, die durch den Katholizismus geprägt ist. Jetzt aber zur Zuwanderung zurück: ich finde die Vorbereitung auf das Land, in das ich zuwandern möchte, ist Aufgabe jener, die zuwandern wollen. Und jeder und jede muss damit rechnen in ein Land zu kommen, dass voller Kreuze ist. Neben Italien und Spanien sind wohl Österreich und Polen am schlimmsten betroffen von der flächendeckenden Zupflasterung mit altrömischen Folterwerkzeugen. Im übrigen eine interessante Symbolik, dass eine der größten Religionsgemeinschaften dieser Erde ein Folterwerkzeug zu ihrem Symbol erkoren hat. Lässt meiner Ansicht nach tief blicken, in die Abgründe der kirchlichen Lehren.
Ich hoffe, wir werden uns bei der Diskussion persönlich sehen und können dort, so offen wie hier, einen Gedankenaustausch pflegen. |
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Johann, 17. Dezember 2009 # | melden

Also ich weiß zwar nicht warum man gegen Menschen aufhusst, anscheinend um mehr Stimmen zu bekommen, aber können wir uns das überhaupt leisten?
Klares NEIN!
Die ausländische Bevölkerung hat hier einen Wirtschaftszweig aufgebaut der uns allen zu Gute kommt!
So ist von den Geschäftsleuten jeder 3. Migrant und ich glaube auch dass jeder weiß dass Ausländer schon deshalb weniger Zeit beim AMS verbringen können, weil ohne Job das Visum gefährdet ist bzw. die Verlängerung der Niederlassungsbewilligung!
Auch bei Krankheiten und als Steuerzahler gibt es hier ein anderes Verhalten!
Die Ausländer zahlen laut der letzten Statistik die auch der ORF überprüft und im Hohen Haus gesendet hat um 1,5 Milliarden an Sozialversicherung mehr ein als sie kosten!
Die letzte Statistik von vor einem Monat war genau 1,2 Milliarden EURO die mehr einbezahlt werden.
Natürlich ist es einem Strache ein Bedürfnis wegen des Stimmenfangs hier eine Statistik die eigentlich aus der schwarz/blauen Zeit stammt zu präsentieren, genauso wie er auch die Serben anspricht und sogar nach Serbien fährt um die rechtsextremen Parteien zu besuchen!
Hier ein Videolink dazu!
http://www.youtube.com/watch?v=zaRwcFPyXKM
Nun man sieht ja auch heute an dem FPK Deal dass hier einiges nicht ganz ok sein dürfte in seiner Psyche!
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-Christian_Strache
gibt dann auch noch eine weitere Darstellung des Politikers!
Wenn die sogenannten Ausländer das Land verließen würde es zweifelsohne vermehrt zur Arbeitslosigkeit führen, da viele Geschäfte auch von den Ausländern leben und wir auch bei den Ausländern günstiger einkaufen können man denke hier an Märkte und das Rund herum, sowie auch Firmen die Österreicher beschäftigen!
Es ist auch nicht möglich die "guten" Ausländer hier zu behalten, den genau diese Leute sind schon mehr als angespeist von Straches Menschenpolitik, detto natürlich auch das BZÖ und jetzt dann auch noch die FPK, was ja im Prinzip alles ein Verein ist!
Ich würde mir mehr Aufklärung für Jugendliche über die Folgen dieses Schrittes wünschen!
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Johann, 27. Dezember 2009 # | melden

Das Ausländerkosten Thema ist einfach unwahr!

Wie alles was von HC Hass Chaot Strache kommt - leider!
Hier Zahlen die aber nicht ganz genau sein können, aber mit einem Link fundiert sind!
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Oesterreich.html

Bevölkerung:
8,3 Mio. Einwohner, davon 10% Ausländer, vor allem aus dem ehemaligen Jugoslawien, Deutschland (ca. 221.000 Deutsche leben in Österreich) und der Türkei.

Wien (1.693.570 Einwohner)

Natürlich findet man in Wien der Hauptstadt die meisten Ausländer, was uns hier anscheinend auch zu schaffen macht, seit dem Strache es uns eingeredet hat!

Wien ist eine Zuwanderungsstadt und das schon seit Jahrhunderten, daher gibt es hier keinen einzigen Wiener der nicht Vorfahren von umliegenden Ländern oder anderswo hat!
Das geht von der ersten Genration zurück bis mehr als zehn Generationen!
Strache ist zum Beispiel Sudetendeutscher, Hojacs Westenthaler ist Tscheche und Villimsky dürfte ein polnischer Name sein, sowie es auch türkische Namen und Ungarische Namen und auch deutsche Namen gibt im Parlament und natürlich in der Stadt!
Natürlich muss jede Generation erst einmal anfangen sich hier zu etablieren und nennt später wieder "echter Österreicher" und wird wahrscheinlich durch die Erziehung hier auch wieder über Zuwanderer klagen!
Das geht ja nun seit dem dieses Land und vor allem Wien besteht!
Was kosten jetzt diese Ausländer zu fragen, wäre überhaupt falsch, weil da müsste sich jeder fragen was er kostet!

Wenn man jetzt die Kosten von Wien zum Beispiel, für Einrichtungen, Medizinische Institute, Wiener Linien, Gebäudeerhaltung usw....... rechnet kommt man auf einen Betrag der von den hier lebenden Leuten zu zahlen ist, damit wir alles das zur Verfügung haben!
Nehmen wir jetzt eine leicht rechenbare, aber sicher unrichtige Zahl von 100 Millionen Euro an!
Was erfordert jetzt für jeden einzelnen weniger Abgaben? Wenn ich zum Beispiel 100 Millionen EURO dividiere durch 8, 3 Millionen Einwohner, oder wenn ich 100 Millionen Euro dividiere durch um 10 Prozent weniger 8,3 mio. -830.000 Einwohner = 7,470 Millionen EURO?
Antwort:
100.000.000,- EURO dividiert durch 8.300.000 Einwohner = 12,05 EURO und 100.000.000,- EURO dividiert durch 7.470.000 Einwohner = 13,39 EURO!
Das ist der Unterschied alleine schon in den Grundkosten!
Dann kommt noch hinzu dass für frisch zugewanderte Menschen, ja noch nicht soviel zu investieren war, wie für die, die bereits Jahrzehnte hier sind!
Da spielt es auch eine große Rolle wenn manche "Österreicher" seit Jahrzehnten, rein zufällig, nie einen Job gefunden haben!
Und das ist auch der Unterschied zum Zuwanderer, der für seine Aufenthaltsbewilligung (Niederlassungsbewilligung) eine Arbeit vorzuweisen hat!
Und auch dass ja wie jeder weiß, wenn man viel krank, oder vielleicht sogar nur einmal krank ist, man ganz schnell die Arbeit verlieren kann!
Deshalb kann sich dass der NICHT-Staatsbürger weniger leisten als der Staatsbürger!
Hat der HC wieder einen Schmäh erzählt um zu Stimmen zu kommen oder nicht?
Fragt Euch dass einmal?
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Johann, 15. März 2010 # | melden

Man sieht ja was die FPÖFIKFPKBZÖÖVP in Kärnten mit der Ausländerpolitik angerichtet haben!
Wir brauchen Ausländer für die Wirtschaft!
Nehmen Sie nur seit 1970 300.000 Ausländer als Schnitt an, obwohl es vorher schon in den 60ern welche gegeben hat und es jetzt insgesamt knapp mehr als 800.000 sind!
Und jetzt rechnen Sie einmal 150,- EURO pro Mann und Nase die hier ausgegeben wurden und das bis zum heutigen Tag!
150 x 12= 1800; 1970 bis 2010 = 40 Jahre 1800 x 40 = 72000 x 300.000 =21.600.000.000 EURO
21 Milliarden 600 Millionen EURO die für Österreich eingenommen worden sind und jeden Bildung, Wohlstand und alle Annehmlichkeiten bereitet haben!
Dazu noch die Steuern, Abgaben, Sozial Versicherung wo sie im PLUS sind die "Ausländer" das wurde vom ORF überprüft (wieder eine Strachelüge!) und dann fragen Sie sich ob wir da nicht einmal auch Danke dafür sagen könnten?????
Und so sieht es wirklich aus mit der Strache Partei oder was das eben sein soll!
http://tvthek.orf.at/programs/1319-Thema/episodes/1282527-Thema
Sie wissen auch dass ich das zu tief gerechnet habe! |
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Johann, 16. März 2010 # | melden

Aber das ist ja für den Österreicher egal, obwohl er selbst einen Haufen Zuagraste in der Familie hat - Soll jeder einmal nach schauen!
Wenn wir die auch hinaus geschmissen hätten wäre das ganz schön leer!
Die FPÖ hat eben eine eigene Auffassung von Geschichte und Demokratie, so wie es auch schon einmal war und nie mehr passieren darf!
http://tvthek.orf.at/programs/1264-Hohes-Haus/episodes/1293093-Hohes-Haus/1294927-Rechte-Recken |
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Johann, 4. April 2010 # | melden

Strache Rede
Vorher:
http://www.youtube.com/watch?v=GmzUOXdckvc&feature=related
Jetzt:
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2322496/fpoe-chef-strache-baut-nun-beziehung-zum-islam.story
und
http://www.youtube.com/watch?v=zaRwcFPyXKM
fehlt noch:
http://www.youtube.com/watch?v=uSRzvD1oZIQ&feature=related

Jedes Wort ein Widerspruch und Schuld sind die Linksradikalen bei ihm!
Zuerst hält er eine Lügenrede dass es nur so kracht und dann wundert er sich wenn Leute ausrasten!
Wundern ist es ja nicht, dass ist Aufstachelung damit er nachher sagen kann wie sich die benehmen also so was auch.
Ich würde genauso handeln und habe mit Radikalismus überhaupt nichts am Hut, aber die Jugend mit Unwahrheiten zu versorgen ist schon sehr arg.
Das könnte auch in einer Existenzzerstörung enden, wie einer Vorstrafe oder Haft!
Ob ihnen dann Strache hilft bezweifele ich sehr stark!
Aber das hat schon ein anderer früher getan alos wieder kopiert vom Österreichzuerst Nick Straches in YouTube.
Dieser Nickname gehörte früher Haider, kaum ist er tot ist schon der Nick auch mit weg!
Das hier ist die Realität was Eure Großeltern mit erleben haben müssen!
http://www.youtube.com/watch?v=8bs-B7EGDsI&feature=related

Geniert Euch vor ihnen!
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